Bei einer Veranstaltung in Mexiko-Stadt im MĂ€rz stellte Amnesty International (AI) ihren Bericht ĂŒber die Menschenrechtslage im Jahr 2021 und Anfang 2022 vor.
Spricht man von Menschenrechten in Chiapas, und insbesondere von der Verteidigung der Menschenrechte der Indigenen, ist es unmöglich, nicht an die Arbeit des Bischhofs Samuel RuĂz GarcĂa zu erinnern. Sein VermĂ€chtnis ist bis heute eine Referenz und Inspirationsquelle fĂŒr alle, die sich fĂŒr die WĂŒrde des Volkes einsetzen.
Der 27. Bericht des Menschenrechtszentrums Tlachinollan "Deinen Namen vergesse ich nie" zeigt ein Panorama, in dem sich eine Menschenrechtskrise entwickelt hat, die seit Jahrzehnten die Wunden des Volkes von Guerrero offenhÀlt. Ein Kreuzungspunkt der Gewalt, an dem verschiedene Teile der Bevölkerung, insbesondere die indigene Bevölkerung, leben.
Zehn Jahre nachdem das Gesetz zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen im Januar in Kraft getreten ist, hat das Innenministerium mit seiner Reform begonnen.
Das Szenario der Gewalt in Chiapas und seine verschiedenen Elemente der KomplexitĂ€t wurden in der Ăffentlichkeit in den letzten Monaten in alarmierender Weise in den Blickpunkt der Ăffentlichkeit gerĂŒckt, obwohl sie schon seit Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) besteht.
Ruperta Bautista VĂĄsquez
Wenn wir die Gelegenheit haben, einen Dokumentarfilm zu sehen, der uns Bilder aus den 1960er und 1970er Jahren in Chiapas zeigt, fÀllt es nicht schwer, zu denken, dass die gleichen Aufnahmen auch heute hÀtten gedreht werden können.
Am 22. Juni ist die maritime Fraktion der zapatistischen Delegation in Vigo, Galizien, angekommen. Ihr Plan: Europa bereisen. Es sind vier Frauen, zwei MĂ€nner und eine unoa otroa. 4, 2, 1. Das Escuadron 421.
Das regionale Abkommen ĂŒber den Zugang zu Informationen, die Ăffentlichkeitsbeteiligung und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten in Lateinamerika und der Karibik (besser bekannt als EscazĂș-Abkommen, da es in der gleichnamigen Stadt in Costa Rica verabschiedet wurde) ist ein bahnbrechendes Rechtsinstrument fĂŒr den Umweltschutz und gleichzeitig ein Menschenrechtsvertrag, der eine Umgestaltung der Umweltpolitik vorschlĂ€gt.
Am 6. Juni fanden in Mexiko die gröĂten Wahlen in der Geschichte des Landes statt. Mehr als 20.000 Mandate standen zur Neubesetzung an, darunter 500 Mitglieder des Abgeordnetenhauses, die Gouverneur*innenposten von 15 Bundesstaaten und Tausende von Ămtern in lokalen Kongressen und StadtrĂ€ten
In deraktuellen Pandemie sind am 8. MĂ€rz, also am Internationalen Feministischen Kampftag, trotz dermöglichen Risiken der Pandemie, mehreretausend Frauen* in Mexiko auf die StraĂe gegangen, um einerseits Achtung fĂŒr ihre Rechte und andererseits ein Recht auf ein gewaltfreies Leben zu fordern. Sowohlfeministische Kollektive und zivilgesellschaftliche Organisationen als auch Individuen beteiligten sich an den Demonstrationen.
Laut dem Bericht zur Jugendstrategie der Vereinten Nationen (2020) lebt auf der Welt mit 1,8 Milliarden Menschen die gröĂte Generation junger Menschen der Geschichte, von denen fast 90 % in EntwicklungslĂ€ndern leben. In Mexiko gibt es 30,7 Millionen junge Menschen, das sind 24,6 % der Gesamtbevölkerung.